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Viele gute Gründe sprechen für physische Edelmetalle

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Im Januar 2015 beging die EZB mit Ihrer Entscheidung zum Kauf von immer mehr Staatsanleihen einen weiteren Tabubruch. Es wurde eine neue Eskalationsstufe der Krisenpolitik erreicht und ein weiteres verdecktes Bankenrettungspaket verabschiedet sowie durch die Hintertür die eigentlich verbotene monetäre Staatsfinanzierung durchgeboxt. 728214_original_R_B_by_Lupo_pixelio.de

Mit Hilfe von Anleihekäufen – auch als quantitative easing (Quantitative Lockerung) oder “QE” bezeichnet – will die EZB noch mehr frisches Zentralbankgeld in Umlauf bringen. Damit möchte sie die langfristigen Zinsen im Euroraum weiter drücken, die Kreditvergabe der Banken an die Wirtschaft ankurbeln und so eine Teuerungsrate (Inflation) von etwa zwei Prozent erreichen.

Von März 2015 bis September 2016 hat und will sie jeden Monat für 60 Milliarden Euro Anleihen (Schuldscheine) kaufen. Die Gesamtsumme beläuft sich somit auf 1.140 Milliarden Euro. Mit dieser unvorstellbaren Menge an Geld, die von der EZB ins System gepumpt wird, könnte man vergleichs-weise 288 Berliner Flughäfen in den Sand setzen.

Neben den Krediten die sie den Banken abkauft, will die EZB nun auch nahezu wertlose Euro-Staatsanleihen (Schuldscheine) annehmen, um sich selbst, vielen Banken und den Krisenländern temporär Luft zu verschaffen. Woher nimmt sie das Geld? Sie druckt es. Probleme werden damit nicht gelöst. Dies zeigt deutlich wie verzweifelt und prekär die Situation ist.

Vor allem hilft der Ex-Goldman-Sachs-Banker, Mario Draghi, vielen Banken, indem er ihnen mit frischem Geld nahezu wertlose Schuldscheine abnimmt und er hilft Pleitestaaten, sich mit billigem Geld noch mehr zu verschulden. Kann man zu viele Schulden mit weiteren Schulden bekämpfen?

598686_original_R_K_B_by_Markus Vogelbacher_pixelio.deAuslöser des letzten Crashs waren die viel zu niedrigen Zinsen der Fed (Federal Reserve = US-Notenbank) und die dadurch massiv angekurbelte Geldschöpfung der Geschäftsbanken. Jetzt betätigen sich die EZB und die Bank of Japan (BOJ) als Feuerwehr, um die von der Fed entfachten Brände mit Billionen neuer Euros und Yen zu löschen. In Deutschland muss jeder Steuerzahler seit September 2012 dafür haften. Denn die EZB hat ihre Haftung von vergleichsweise mickrigen 8 Mrd. Euro Eigenkapital längst auf die Bürger ausgedehnt. Es ist kaum zu glauben, aber 97 % der deutschen Bevölkerung verstehen diese Zusammenhänge nicht, wie das Ergebnis der letzten Bundestagswahl beweist.

Offiziell erhofft die EZB durch ihre Maßnahme, dass Banken mehr Kredite vergeben, Anleger mehr investieren und die Wirtschaft dadurch angekurbelt wird. Unabhängige Experten sind sich sicher: Diese Zielsetzung der EZB kann mit dieser Gelddruck-Maßnahme nicht erreicht werden. Stattdessen wird das Gelddrucken in ein Fiasko führen. Allen Verlautbarungen und Beschönigungen zum Trotz, läuft eine solche Geldpolitik auf eine Entwertung der Währung hinaus. Und nicht nur das. Die Geld-vermehrungspolitik kann auch eine Währungskrise auslösen. Wenn Investoren zu der Auffassung gelangen, dass die Geldmenge immer weiter ausgeweitet wird, wächst natürlich die Sorge vor Geldwertverlust. Die Nachfrage nach der betreffenden Währung nimmt ab und führt zu einer Flucht aus der Währung. Investoren würden dann beispielsweise ihre Anleihen verkaufen. Dieser Verkaufsdruck würde die Zinsen steigen lassen.

Im Bestreben, den Zinsauftrieb abzuwehren, müsste die Zentralbank vermehrt Anleihen kaufen und diese Käufe mit neu geschaffenem Geld 526687_original_R_B_by_Herbert Walter Krick_pixelio.debezahlen. Dadurch käme eine Abwärtsspirale in Gang: Die Geldmengenausweitung lässt das Vertrauen in die Währung weiter schwinden, die Flucht aus der Währung verschärft sich. Im Extremfall könnte das gesamte ungedeckte Papiergeldsystem (besser: Buchgeldsystem) in sich zusammenfallen.

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Theodore Butler

Silber ist das derzeit am stärksten unterbewertete Anlagegut.

Diese Ansicht vertritt der amerikanische Rohstoffanalyst und Silber-Experte Theodore Butler. Seine Ausführungen, die er auf seiner Website veröffentlichte, haben wir für Sie im nächsten Blogartikel übersetzt.

 Fortsetzung folgt in einer Woche!

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